Abb. Objekthierarchie: Dokumente werden in Ordnern, welche die Funktion von Rubriken haben, angelegt; Ordner selbst können weitere Unterordner enthalten. Dokumente bestehen aus Textabschnitten, Grafiken und Binär-Dateien. Die Textabschnitte werden durch Textauszeichungselemente (z.B. Überschriften, Aufzählungen etc.) definiert. Links werden den jeweiligen Textabschnitten zugeordnet.
Inhalte: Hierarchische Objekt-Organisation
ZMS übernimmt prinzipiell das Objektmodell von ZOPE; die speziellen ZMS-Content-"Objekte" sind Rubriken, Dokumente und Grafiken etc. Diese Content-Objekte können wiederum aus weiteren Unterobjekte bestehen: Textabschnitten, Überschriften, Tabellen etc.
Die Inhalte werden in ZMS ähnlich wie in einem Dateisystem abgelegt: Die Rolle der "Verzeichnisse" übernehmen die "Ordner-Objekte". Die Ordner dienen der inhaltlichen Orientierung und sollten möglichst trennscharf deklariert sein, d.h. keine inhaltlichen Überschneidungen zulassen. Man verteilt die eigentlichen Dokumente in überschaubare Mengen und ordnet sie den definierten "Ordnern" zu. Die "Ordner" können weitere Objekte enthalten: entweder Dokumente oder weitere Unterrubriken-Rubriken. Die Dokument-Objekte wiederum bestehen aus einzelnen Textabschnitten sowie ausserdem Illustrationen/Grafiken; jedem Textabschnitt (man spricht auch von "Element") ist eine Bedeutung (demantische Deklaration), wie z.B. Uberschrift-1, Bodytext, Aufzählung etc. zugeordnet.
Innerhalb eines Textabschnittes kann eine beliebige Anzahl von inline-Element hinzugefügen: Links und Schriftauszeichnungen. Die inhalttragenden Objekte können über die Systemkonfiguration frei konfiguriert werden und dann als Content-Klasse beliebig oft im Dokumentbaum eingesetzt werden.
Erstellt von: Dr. Frank Hoffmann , erstellt am: 27.06.2008 , zuletzt geändert: 24.06.2010