Übersicht der zentralen User-Liste (Root-Objekt einer ZMS-Instanz).
ZMS 2.0 - Die wichtigsten NeuerungenAutor: F. Hoffmann, HOFFMANN+LIEBENBERG, 17.07.2003 Seit Mitte September existiert ZMS 2.0; die aktuelle Entwicklung findet nun auf dem CVS von sorceforge.net statt.
Neukonzeption User-Management
Die wichtigsten aktuellen Entwicklungen betreffen die Re-Organisation des User-Managements, das auf vielfachen Wunsch nun zentralisiert wird und das knoten-assoziierte Konzept ablösen wird. Im Rahmen eines Kompetenznetzwerk-Projektes für die Berliner Charité wird aktuell im Hinblick auf die ZMS-Version 2.0 folgendes implementiert:
Defintion einer neuen Rolle auf der Basis der Standardrollen bzw. den zugrundeliegenden Berechtigungen, die bestimmten Knoten zugeordnet werden. Sämtliche Rollen können bei einem User additiv eingesetzt werden.
Die User werden über das ZMS-Root-Menü "Zugriff" erreicht; in diesem Menü werden Nutzer und Rollen separat generiert. Auf der Übersichtsseite wird jeder "Nutzer" wird zunächst ohne Rolle initialisiert (Login-Name, Passwort, E-Mail, Hyperlink auf Profildaten). In einem Nutzer-spezifischen Sub-Menü werden beliebig viele Content-Knoten ausgewählt, auf denen der Nutzer unterschiedliche Rechte bzw. Rollen haben kann. Für das Zuweisen der Zugriffs-Knoten ('local roles') sind folgende Eigenschaften obligatorisch zu definieren: Sprache(n), URL des Content-Knotens (über ein Sitemap-Popup) und zugehörige Rolle(n). Per default existieren die bekannten Rollen: Admin, Redakteur, Autor und Abonnent.
Deklarative URLs
Eine weitere Neuerung ist die Einführung deklarativer URLs (sprechender Pfade) auf Basis des Kurztitels bzw. des Meta-Attributs DC.Identifier.Url.Node.
Konfigurierbares Eingabe-Interface für spez. Obj.
Das Konzept spez. Obj. wird durch die Möglichkeit, ein eigenes Eingabe-Interface zu definieren noch flexibler! Dazu muss für das spez. Obj. eine Methode id=manage_main konfiguriert werden, die die komplette Darstellungslogik übernimmt.
ZMS eLearning components
ZMS eLearning components - SCORM-kompatibles Open Source Content Management: Die Diskussion um eLearning wird allzu oft über technologische Merkmale von Software-Systemen geführt. Dabei sind organisatorische und inhaltlich-didaktische Hürden zu nehmen, die primär unabhängig von System-Lösungen zu sehen sind.
Mehrsprachigkeit
Bei fehlendem Language-Suffix in der URL stellt ZMS anhand der Zope-request-Variablen 'http_accept_language' fest, aus welchem Sprachraum man auf die Site zugreift. Entsprechend wird der User sprachkonsistent weitergeleitet. Die dafür eingesetzte Methode MultiLanguageManager.getLanguage() mappt zwei und drei Zeichen lange Sprachkürzel für ger/de, fra/fr, eng/en. Um hier eine durchgehende Konsistenz zu haben empfiehlt sich langfristig der Einsatz Zwei-Zeichen Strings nach ISO 639-1.
Chinesisches Interface
Das bislang in 5 Sprachen existierende Redaktionsinterface wird um eine chinesische Variante erweitert.
Spezielle Objekte und Datentypen
Die Liste der Datentypen und der damit verbundenen Funktionalität ist erweitert worden.
Interface
Im Konfigurations-Menü "Design" lässt sich über die Option 'Skins' das Aussehen des Management-Interface verändern.
ZMS2.0 bietet die Möglichkeit, für das Redaktionsinterface 'Skins' einzuführen; Beispiele in der Art der üblichen Betriebsysteme sind bereits integriert. Das Interface wurde funktional diskret optimiert: die Integration nicht-lateinischer Schriften wurde erleichtert und einige wenige Layoutverbesserungen eingeführt. Dem unbedarften Nutzer werden Änderungen kaum auffallen. |
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