Screen-Ausschnitt ZMS-Konfiguration: Entfernen der mediafolder-Option führt zum Re-Import der Bilddaten in die ZODB
Autor: F. Hoffmann, 30.05.2003
Von einem ZMS-Client, bei dem der Media-Folder-Mechanismus zur Filesystem-Ablage von Media-Objekte aktiviert ist, sollen Content-Knoten oder die gesamte Site auf einen anderen ZMS-Client übertragen werden.
Screen-Ausschnitt ZMS-Konfiguration: Entfernen der mediafolder-Option führt zum Re-Import der Bilddaten in die ZODB
ZMS legt Bildobjekte entweder in der ZODB ab oder, bei entsprechender Angabe eines "Media-Folder"-Pfades in der ZMS-Konfiguration ins Filesystem; die ZMS-Abbildungsobjekte referenzieren dann stets auf dieses Verzeichnis und reichen quasi die Daten durch. Die Ablage der Daten erfolgt mit eindeutigen IDs (Dateinamen-Erweiterungen).
XML-Export: Der übliche ZMS-XML-Export generiert rekursiv einen XML-Datenstrom mit den konsistenten Referenzen auf die Media-Objekte, die im exportierten Zip-File in Form einer Filehierarchie gepackt werden. Auf diese Weise ist es möglich - ohne das ZMS-Interface zu verlassen, Inhalte per XML-Export zu transferieren; ein betriebsystem-seitiges Kopieren des Media-Folders ist somit nicht erfoderlich.
Media-Folder-Migration: Soll nun eine exakte Spiegelung eines größeren ZMS-Clients auf einen anderen Rechner erfolgen und damit beim Datentransfer auch sämtliche Objekt-IDs identisch auf das Zielsystem übertragen werden, empfiehlt sich der Zope-basierte Export des kompletten ZMS-Content-Objektes (bzw. des Mandanten-Ordner inklusiver sämtlicher Templates). Auf dem Ausgangssystem wird dazu ein Re-Import der Media-Folder-Objekte durchgeführt; in folgenden Schritten läuft die Migration:
Ansicht der mediafolder-Objekte auf Verzeichnis-Ebene; der Zope-Manager erreicht das diese Ansicht erzeugende acl_mediadb-Objekt im Zope-Modus von ZMS (Z-Button oben rechts).