Link- und Datei-Objekten ist gemeinsam, dass diese als grafische Repräsentation eines Hyperlinks in Erscheinung treten. Klassischerweise gilt die Empfehlung, diese Referenzen nicht in den Text einzustreuen, sondern sie zu separieren – entweder im Teaser-Bereich (rechter Rand) oder sie einzeln bzw. als Listen-Block zwischen den anderen Elementen als Block zu platzieren.

Linkobjekte

Abbildung 24: Drei unterschiedliche linkartige Objekte in der Arbeitsansicht: Datei-Objekt („Logo“), Link-Objekt („Testlink“) und Linksammlung (grau unterlegt, zwei Links)

Datei-Objekt

Für das Datei-Objekt sind in der Standard-Konfiguration nur einige wenige Metadaten zu erfassen. Die Datei selbst wird dabei von der lokalen Festplatte direkt in das Datei-Objekt hochgeladen. Der lokale Name der Datei ist automatisch der Vorgabewert sowohl für den (verlinkten) Kurztitel und den Langtitel (Titel). Es empfiehlt sich, zumindest den Langtitel redaktionell zu bearbeiten.

MERKE: Das Attribut Ausrichtung verändert die Platzierung innerhalb des Textkern bzw. erlaubt das Textumfließen. Die Option „Keine“ führt dazu, dass das Objekt nicht im Textkern ausgegeben wird (und ist damit kompatibel zu den Templates älterer ZMS-Versionen, wo das Datei-Objekt grundsätzlich nicht in den Textstrom ausgegeben wurde, sondern primär im Teaser-Bereich).

Profitipp: Durch ein angepasstes Linktemplate für Datei-Objekte und Links kann man eine zu älteren Versionen kompatible Darstellung erreichen (siehe Profi-Handbuch). Sollten Links und Dateien weiterhin primär im Teaser-Bereich angezeigt werden, so sollte man diese Objekte direkt im Teaser-Container platzieren.

Datei_einfuegen

Abbildung 25: Einfügen eines Datei-Objektes. Bei Klick auf „Durchsuchen“ kann man über das Dateiauswahl-Fenster eine beliebige Datei von eigenen Festplatte in das System hochladen.

Datei_vorschau

Abbildung 26: Arbeitsansicht und Vorschau eines Datei-Objektes, das in einem Webdokuments platziert ist

Link-Objekt

Für die Erstellung von Referenzen auf andere Dokumente bietet ZMS zwei unterschiedliche Block-Objekte an:

  1. Linksammlung: Serie von einfachen Hyperlinks
  2. Link-Objekt: singulärer Hyperlink mit Einbettungsfunktionen

Daneben existieren, wie bereits andernorts dargestellt, noch weitere Optionen, die Inhalte mit Referenzen anzureichern:

  • Teaser-Objekt
  • Datei-Objekt: linkt auf die im Objekt befindliche Datei
  • Inline-Links: innerhalb eines Textobjektes
  • Spezielle Objekte: selbstkonfigurierte Linktypen, Literaturreferenzen, Glossar-Einträge etc.

Das Linksammlung-Objekt ermöglicht die rasche Erstellung von typischen Linklisten über eine einzige Maske. Ein Link wird definiert durch die drei Parameter URL, Titel und Beschreibung; mit Klick auf den Einfügen-Button wird der neue Eintrag in der Liste erzeugt.

Profitipp: Für Medline-Referenzen gibt es eine Sonderregelung: wenn man in den Titel „Medline“ und statt der URL nur die Pubmed-ID einträgt, erzeugt ZMS daraus einen vollständigen Link in die Pubmed-Datenbank.

Linksammlung

Abbildung 27: Das Linksammlung-Objekt kann eine Serie von Links aufnehmen. Für die systeminterne Verlinkung kann das Linkauswahl-Fenster verwendet werden (Klick auf den Weiter-Button mit den drei Punkten). Systemlinks erkennt man an den geschweiften Klammern. Die Reihenfolge der Links lässt sich über den Ziffern-Selektor (ganz links) ändern; der Mülleimer-Button dient dem Löschen.

Das singuläre Link-Objekt ist deutlich leistungsfähiger als die Linksammlung oder andere linkartige Elemente. Das wesentliche Merkmal ergibt sich durch die Auswahl-Option für den Linktyp:

  • Im gleichen Fenster öffnen
  • Im neuen Fenster öffnen
  • Ziel einbetten (Dokumentinhalt)
  • Ziel rekursiv einbetten (Dokument-Baum)
  • Ziel remote einbetten (Content-Objekte von anderen Servern)

Mithilfe der Einbettungslinks lassen sich einzelne Webdokumente oder ganze Hierarchien (rekursiv) an der Stelle des Links darstellen. Analog dem Datei-Objekt kann über die Ausrichtung die Platzierung im Seitenlayout geregelt werden („Keine“ ist kompatibel zu alten Templates).

Link_einfuegen

Abbildung 28: Einfügen bzw. Bearbeiten des Link-Objektes. Rechts neben dem URL-Feld lässt sich der Linktyp definieren. Einbettungstyp (Inklusion) erlaubt die lokale Darstellung von entfernten Content-Knoten – für einzelne Dokumente oder auch ganze Bäume (rekursiv).

embedLink

Abbildung 29: Die Link-Option „Ziel remote einbetten“ ermöglicht die Integration von ZMS-Objekten, die nur über einen andere URL erreichbar sein. Die URL wird nach dem Schema geschrieben: http://servername/content/e47/e11

Alle Linkobjekte erzeugen bidirektionale Links, d.h. das angelinkte Objekt kennt gleichsam das linkende Objekt und kann alle Links im Linkquellen-Tabulator des Hauptmenüs auflisten. Die Bidirektionalität von ZMS-Links sichert die Link-Konsistenz der Site, auch wenn die Baumstruktur reorganisiert wird. Die fehlerhaften Links korrigieren sich automatisch.

Im Falle von Objekt-Lösungen kann es natürlich dennoch zu Inkonsistenzen kommen; sollte das System auf nicht-auflösbare Links stoßen, so werden diese automatisch deaktiviert.

Profitipp: Vor dem Löschen von Objekten in das Linkquellen-Menü schauen und prüfen, ob das zu löschende Objekt das Ziel von Links ist.

linkquellen

Abbildung 30: Linkquellen-Menü. Die Beispielsituation zeigt ein Link-Element in einer auf der Homepage platzierten Linkssammlung mit zwei Links. Der Link Nr. 1 linkt auf den News-Knoten. Der News-Koten kann dies im Menü „Linkquellen“ anzeigen,

inaktivierterLink

Abbildung 31: Automatische Inaktivierung eines fehlerhaften Links (Ausschnitt aus Arbeitsansicht, links und Linksammlung-Maske, rechts)