ZMS verwaltet seine Inhalte in spezifischen Zope-Objekten, deren Daten sich über einen Standard-XML-Export auf ein dem ZMS-Contentmodell entsprechendes XML-Schema abbilden lassen. Der nativ erzeugte XML-Strom steht für die Transformation in andere XML-Dialekte bzw. deren Konvertierung in unterschiedlichste Zielformate bereit:

  • Web/HTML
  • Preprint/Desktop-Publishing (z.B. Indesign)
  • Acrobat PDF
  • Helpfiles (z.B. Windows-Helpfile)
  • E-Book-Formate
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        incididunt ut <strong>labore</strong> et dolore magna
        aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud 
        exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea]]>
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ZMS-Filter: über eine Kette von Prozessschritten wird ZMS-XML in das Zielformat PDF transformiert. Der Filter addiert alle erforderlichen Resource für den Prozess.

Je nach Format ist eine mehr oder weniger lange Kette von Verarbeitungsschritten (sog. Filter, auch Pipeline) erforderlich, welche sich in der ZMS-Konfiguration übersichtlich per grafisches Interface frei konstruieren lassen. Es lassen sich sowohl Filter für den Content-Export wie auch für den Import erstellen. Die entsprechend deklarierte Verabeitungskette besteht aus einzelnen Prozessschritten, in denen über Kommandozeilen-Aufrufe wiederum externe Transformations- oder Konverter-Anwendungen wie z.B. XSLT-Prozessoren (Xalan, Saxon) oder Formatting Object Processor (FOP) gesteuert werden. Die Templates für die Datentransformation sind DTML-Methoden und/oder XSL-Stylesheets, die in die entsprechenden Prozessschritte eines Filters als Ressourcen individuell eingebunden werden.

Erstellt von: Jürgen Klein, Dr. F. Hoffmann , erstellt am:  03.07.2010 , zuletzt geändert: 14.09.2010